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Stagione Gries

Veranstalter: Teatro Stabile
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Il Grande Teatro È Lunica Vera Illusione. Presentate Oggi Le Nuove Stagioni Del Teatro Stabile Di Bolzano Al Via L8 Novembre

Paolo Fresu, Anna Bonaiuto, Moni Ovadia, Marta Cuscunà, Michele Placido, Ascanio Celestini, Marco Paolini, Franco Branciaroli, Mario Perrotta, Fausto Russo Alesi, das Ensemble des Teatro dell'Elfo, Rezza-Mastrella, Danio Manfredini, Arianna Scommegna und Natalino Balasso sind nur einige der Protagonisten der Spielreihen "Piazza Verdi" und "Gries" die das Teatro Stabile in Bozen anbietet. Vervollständigt wird dieses attraktive Theaterprogramm durch zwei internationale Gastspiele: den Welterfolg Slava's Snow Show mit dem besten Clown der Welt Slava Polunin und Turandot in der Interpretation der chinesischen Nationaloper in Peking.
Der Spielplan 2018/2019 setzt sich aus zehn Aufführungen im Stadttheater am Verdiplatz, sechs Terminen im Stadttheater Gries und einigen Veranstaltungen im Rahmen der Reihe "Wordbox-Parole per il teatro" zusammen. Theater "machen" heißt für das Teatro Stabile, das vom Ministerium für Kultur und Denkmalschutz (MIBAC) als eines der 20 kulturell bedeutenden Theater in Italien (Teatri di Rilevante Interesse Culturale) anerkannt wurde, interessierte Bürger und Kunstschaffende in weitreichende Projekte einzubeziehen, dem Experiment breiten Raum zu geben, sich den Herausforderungen bei der Stücke-Produktion zu stellen und den Dialog mit dem eigenen Publikum zu suchen.
Diese Leitlinien übernimmt das erste Stück, das die Spielzeit im Stadttheater am Verdiplatz vom 8. Bis zum 11. November eröffnet: Tempo di CHET. La versione di Chet Baker lautet der Titel der von Leo Muscato und Laura Perini verfassten Eigenproduktion des Teatro Stabile, die aus der Verschmelzung und Überlagerung von dramaturgischem Schreiben und musikalischer Kompositionsweise heraus entstanden ist. Eine der einflussreichsten und umstrittensten Figuren der populären Musik des 20. Jahrhunderts lebt dank der Musik von Paolo Fresu und großartigen Schauspielern in einem organischen Strom aus Worten, Bildern und Musik wieder auf. Damit erwacht auch der lyrische Stil des legendären und selbstzerstörerischen Trompeters Chet Baker zu neuem Leben. Legendär und dunkel ist auch Macbeth, Shakespeares geheimnisvollste Tragödie, die am 15. November Premiere hat. Aber verkörpern Macbeth und Lady Macbeth wirklich das absolute Böse? Die Inszenierung von Serena Sinigaglia stellt diese Frage. Dem Ensemble gehören Fausto Russo Alesi und Arianna Scommegna sowie Mitglieder der Compagnia Regionale an.
Vom 6. bis zum 9. Dezember stellt der Künstler und Intellektuelle Moni Ovadia in seinem Stück Dio Ride. Nish Koshe erneut den Genossen Rabonivich, die bekannteste Figur des hebräisch- sowjetischen Humors, auf die Bühne. Musikalisch begleitet vom Moni Ovadia Stage Orchestra und mit der Vitalität eines volksnahen Hofnarrs lässt Ovadia die alte osteuropäische jiddische Kultur wiederaufleben. Eine theatralische Auseinandersetzung zwischen Asien und Europa ist das Projekt Turandot (10. - 13. Januar) im großen Saal des Stadttheaters. Mit diesem Märchen par exellence eines orientalischen Exotismus setzt sich der italienische Regisseur Marco Plini in einer italienisch-chinesischen Koproduktion zum ersten Mal mit der Pekingoper auseinander. Vom 24. bis zum 27. Januar treten Anna Bonaiuto und Michele Placido als Hauptdarsteller in der schwarzen Komödie "Kleine Eheverbrechen" (Piccoli crimini coniugali) des europaweit erfolgreich gespielten französischen Dramatikers Èric-Emmanuel Schmitt auf. Lisa und Gilles sind ein gewöhnliches Paar und 15 Jahre lang scheinbar glücklich verheiratet. Aber schon ein kleiner häuslicher Unfall genügt, um zwischen den Eheleuten einen subtilen und unerbittlichen Schlagabtausch in Gang zu setzen.
Eine unendliche, wunderbare menschliche Sinfonie: Vom 31. Januar bis zum 3. Februar ist Franco Branciaroli der Protagonist in der aufwändigen Produktion "Die Elenden" (I Miserabili) nach Victor Hugo in einer von Luca Doninelli für das Theater bearbeiteten Fassung. Regie führt Franco Però.
Dialoge scharf wie Rasierklingen, Witz und Wortspiele, schlagfertige Einwürfe von eleganten und gelangweilten Figuren die als erbarmungslose Marionetten, Opportunisten und Spießer erscheinen: Vom 28. Februar bis zum 3. März zeigt Ferdinando Brunis und Francesco Frongias Inszenierung von Oscar Wildes "Ernst sein ist alles oder Bunbury" (L'importanza di chiamarsi Ernesto) aus dem Teatro dell'Elfo die ganze bissige Respektlosigkeit dieser "frivolen Komödie für ernste Menschen".
Poetisch und leidenschaftlich melancholisch: Vom 7. bis zum 10. März wird Anton Tschechows Klassiker "Die Möwe" (Il Gabbiano) von Marco Sciaccaluga in einer Produktion des Teatro Stabile aus Genua neu interpretiert.
Das Programm im Stadttheater am Verdiplatz erreicht mit Slava's Snow Show von Slava Polunin ihren Höhepunkt. Dieser Clown besitzt die Fähigkeit, das Publikum in ein magisches und festliches Universum zu versetzen, das reich ist an Hoffnungen und Träumen, Wünschen und Sehnsüchten. Slava's Snow Show - ein "Klassiker" der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts - wird in Bozen an sieben Abenden vom 3. bis zum 7. April gezeigt. Seit der Premiere im Jahr 1993 haben weltweit mehr als vier Millionen Menschen diese Tragikomödie gesehen.
La Bancarotta handelt vom Konkurs eines Kaufmanns und ist im heutigen Italien und damit inmitten der aktuellen Probleme des Landes angesiedelt. Mit dieser Thematik befasst sich ab dem 9. Mai 2019 eine Produktion, die nicht nur ein neues Regieabenteuer für Serena Sinigaglia darstellt, sondern auch das erste Stück ist, in dem Natalino Balasso für das Bozner Teatro Stabile auftritt. Mit "La Bancarotta" bearbeitet der im Veneto beheimatete Autor Vitaliano Trevisan ein selten gespieltes Stück von Carlo Godoni in seinem bissigen, synkopenreichen, unerbittlichen und sarkastischen Stil.
Poetisch, verrückt, surreal und tiefgreifend: Vom 4. Dezember 2018 bis zum 3. April 2019 stellen Ascanio Celestini, Mario Perrotta, das 2018 mit dem "Goldene Löwen" der Theater-Biennale in Venedig ausgezeichnete Duo Antonio Rezza und Flavia Mastrella, Marco Paolini, Marta Cuscunà sowie Danio Manfredini ihre Produktionen im Stadttheater Gries vor.

Die Abo-Preise für die Aufführungen im Stadttheater am Verdiplatz bleiben unverändert. Abonnements für die Spielzeit 2018/19 sind dienstags bis freitags von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr an den Kassen des Stadttheaters (Verdiplatz 40, Tel. 0471 053800) erhältlich.
Bestehende Abonnements können bis zum 9. Oktober erneuert werden. Bis zum 11. November ist es möglich, Dreijahresabos (für drei Spielzeiten) abzuholen oder neue Dreijahresabos und Saisonabos zu erwerben. Ab dem 6. November können Abos für die Spielzeit 2018/19 am Verdiplatz über die Theater-Homepage www.teatro-bolzano.it online erworben werden


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