Teatro Stabile

   Bozen • Verdiplatz 40

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Über Teatro Stabile

Stefano Bollani, Luca Zingaretti, Angela Finocchiaro, Lella Costa, Daniele Ciprì, Alessandro Baricco, Laura Curino, Natalino Balasso und Massimo Popolizio in der neuen Spielzeit des Teatro Stabile Der Vorverkauf der Abonnements beginnt am 13. September.

Theater, das zu den dringenden Fragen unserer Zeit Stellung bezieht: Mit der Spielzeit 2016/2017 belegt das Teatro Stabile eindrücklich die Fähigkeit des Theaters, gesellschaftliche Tendenzen der Gegenwart in poetischer Form zu beobachten und zu reflektieren.
Die Aufführungen der Spielreihe "La Grande Prosa" widmen sich entsprechend mit Nachdruck, Mut aber auch mit Witz und Ironie den Themen unserer Alltagswelt: Der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen, der wirtschaftlichen Krise, der Rolle der Frau, der Liebe und Leidenschaft in all ihren Formen, den Lebensbedingungen von Migranten, der flüchtigen Grenze zwischen Schuld und Unschuld, der Arbeit und der Rolle der Kunst in unserer Gesellschaft.
Die von Walter Zambaldi kuratierte Theatersaison eröffnet mit einer Uraufführung, die exklusiv in Bozen präsentiert wird. Dabei vereinen sich die einzigartig spielerische, geradezu akrobatische Stilistik des Pianisten Stefano Bollani, der die von ihm komponierte Bühnenmusik live interpretieren wird, und die cineastische Bilderwelt des Regisseurs Daniele Ciprì. Für das Stück Wonderland hat Regisseur Ciprì gemeinsam mit Damiano Bruè und Nicola Ragone den Text geschrieben.
Als Meisterwerk und Kultstück des englischen Theaters gilt La Cucina (The Kitchen) von Arnold Wesker. Unter der Regie von Marco Bernardi werden die Zuschauer in einen Arbeitstag in einem großen Restaurant entführt - vom allmählichen Eintreffen der Köche und Kellner bis zum infernalischen Höhepunkt der abendlichen Rush Hour. La Cucina markiert außerdem das Debut der Compagnia Regionale, einer Initiative des Teatro Stabile, des Centro Servizi Culturali S. Chiara di Trento und des Coordinamento Teatrale Trentino. 24 Schauspieler sind in der Komödie mit Andrea Castelli in der Hauptrolle zu sehen.
Scharfsinnige, pointierte Beobachtungen von Dramatikern der Gegenwart sind prägend für die bevorstehende Theatersaison. Den Auftakt macht Smith&Wesson, eine ebenso epische wie abenteuerliche Komödie aus der Feder von Alessandro Baricco, in der Natalino Balasso und Fausto Russo Alesi unter der Regie von Gabriele Vacis zu sehen sind. Schicksal, Liebe, Treue und Vergebung sind wiederum die großen Themen des mutigen Theaterstücks The Pride des amerikanischen Dramatikers Alexi Kays Campbell aus dem Jahr 2008. Luca Zingaretti ist in Regie und Hauptrolle zu erleben. Calendar Girls von Tim Firth war sowohl im der Theater wie auch im Kino ein großer Erfolg, die italienische Bühnenfassung unter der Regie von Cristina Pezzoli glänzt mit ironischem Tiefgang, es spielen u.a. Angela Finocchiaro und Laura Curino.
Mit HUMAN widmen sich Lella Costa und Marco Baliani einer eingehenden Reflektion über die Bedeutung des Humanitären und den Lebensbedingungen von Migranten. Mit Minetti und Il Prezzo kommen Werke zweier Giganten der Theaterliteratur zur Aufführung: Thomas Bernhard und Arthur Miller. Beide lassen die Protagonisten ihrer tiefgründigen Stücke existentielle Fragen nach der gesellschaftlichen Bedeutung der Kunst ausloten. In Bozen wird Bernhard Minetti vom großen Eros Pagni unter der Regie von Marco Sciaccaluga interpretiert. Was ist Der Preis den ein jeder von uns zahlt, um leben zu können? Arthur Millers Darstellung der sozialen Verhältnisse zur Zeit der Wirtschaftskrise der 20er Jahre wird inszeniert von Massimo Popolizio, der mit dem charismatischen Umberto Orsini auf der Bühne zu sehen ist.
Die Phaidra von Senecas in einer Inszenierung von Regisseur und Philosoph Andrea de Rosa, ist eine ebenso leidenschaftliche wie akribische Analyse der unergründlichen Macht des Eros, interpretiert von einer überwältigenden Laura Marinoni.
Ausgehend von einer tragischen wahren Begebenheit in Südtirol erzählt Lo strano caso della notte di San Lorenzo von der Macht des Zufalls und der fließenden Grenze zwischen Schuld und Unschuld. Die von Roberto Cavosi geschriebene und inszenierte Produktion des Teatro Stabile beschließt die Spielreihe "La Grande Prosa".

Die Bestätigung bestehender Abonnements für die Spielzeit "La Grande Prosa" ist vom 13. September bis zum 22. Oktober an der Kasse des Stadttheaters möglich. Neue Abonnements sind vom 25. Oktober bis zum 6. November erhältlich. Die Preise sind unverändert geblieben.

Events bei Teatro Stabile

  • Theater
EUROPA CABARET
  • Bozen, 08.10.20 // 20:30 - 22:30 Uhr