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Wer's glaubt, wird selig - Heinrich von Bozen

Veranstalter: Museum Schloss Runkelstein
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Ausstellung

Am 10. Juni 1315 ertönten auf wundersame Weise die Glocken der Stadt Treviso und kündeten vom Tod des Heinrich von Bozen. Die Bürger eilten zur Kathedrale und bewachten tagelang den Sarg desjenigen, der so lange Zeit als einfacher Tagelöhner unter ihnen gelebt hatte. Schon bald kamen Menschen von überall her, aus Brescia, Chioggia, Feltre, Ferrara, Padua, Perugia, Venedig, oder Verona, um am Grab zu beten. Kurz darauf kam es zu ersten wundersamen Ereignissen und Stadt und Kirche beschlossen, eine Kapelle zu Ehren des Verstorbenen zu errichten, Leben, Tugenden und Wunder sollten aufgeschrieben werden und Gesandte wurden nach Avignon geschickt, um den Papst um eine offizielle Heiligsprechung zu bitten. 

1750 wurde Heinrich von Bozen durch Papst Benedikt XIV. seliggesprochen. 1759 bekam Bozen mit Approbation des Domkapitels von Treviso und des Senats von Venedig Reliquien des Seligen zugesprochen. Von der Loretokapelle weg, die damals an der Eisackbrücke stand, wurden die Reliquien in feierlicher Prozession und unter Teilnahme der Bozner Stände zur Pfarrkirche gebracht. Hier beginnt die Geschichte Heinrichs von Bozen als Patron seiner Geburtsstadt.



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