Theater
Theater in italienisch - AUTORITRATTO
19. Juli 1992. 57 Tage nach der Ermordung von Giovanni Falcone explodiert eine Autobombe in der Via D’Amelio; der Richter Paolo Borsellino und die fünf Mitglieder seiner Leibwache kommen ums Leben. 32 Jahre nach den Mafia-Anschlägen erzählt Davide Enia von den Auswirkungen der Cosa Nostra auf unser Leben als Menschen, als Bürgerinnen und Bürgerund zeichnet „ein intimes und kollektives Selbstporträt“ einer Gemeinschaft, die gezwungen ist, mit der ständigen Offenbarung des Bösen zu leben. Indem er „Cunto“ und Worte, Körper und Dialekt miteinander verwebt und dabei die Mittel nutzt, die das theatralische Vokabular in seinem Palermo entwickelt hat, erforscht „Autoritratto“ die neurotische Beziehung zur Cosa Nostra und deren verheerende emotionale Auswirkungen auf das Leben jedes Einzelnen. Eine Tragödie, ein Denkmal, eine zivile Ansprache, eine sprachliche Hinterfragung, ein Prozess der persönlichen und gemeinsamen Analyse – und somit zugleich intim und kollektiv.
Von und mit Davide Enia.
Musik komponiert und aufgeführt von Giulio Barocchieri.
Koproduktion CSS Teatro stabile di innovazione del Friuli Venezia Giulia, Piccolo Teatro di Milano –
Teatro d’Europa, Accademia Perduta Romagna Teatri, Spoleto Festival dei Due Mondi.
Von und mit Davide Enia.
Musik komponiert und aufgeführt von Giulio Barocchieri.
Koproduktion CSS Teatro stabile di innovazione del Friuli Venezia Giulia, Piccolo Teatro di Milano –
Teatro d’Europa, Accademia Perduta Romagna Teatri, Spoleto Festival dei Due Mondi.
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