Theater

Migrationsgeschichten

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Die Filmreihe „Storie di migrazione – Migrationsgeschichten" umfasst fünf Filme über Migrationserfahrungen und entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Film- und Medienbüro der Landesabteilung Deutsche Kultur und dem Audiovisuellen Zentrum der Landesabteilung Italienische Kultur. Ziel ist es, über Zahlen und Statistiken hinauszugehen und gelebte Erfahrungen in den Mittelpunkt zu stellen. Alle Vorführungen finden um 18:00 Uhr im Centro Trevi-TreviLab in Bozen statt, der Eintritt ist frei.

Den Auftakt macht der Dokumentarfilm „Capaci di volere – Imstande zu wollen" von Paolo Vinati und Roberta Dapunt, der den Aufnahme- und Integrationsprozess im Rahmen des SAI-Projekts (System für Aufnahme und Integration) in der Gemeinschaft Pustertal zeigt. Anhand der Erfahrungen von sieben kleinen Alpingemeinden beleuchtet der Film den Wert der Aufnahmebereitschaft als Möglichkeit, neue Perspektiven zu schaffen. Im Anschluss an die Vorführung steht das Regieteam für ein Publikumsgespräch zur Verfügung, darunter Roberta Dapunt, Dichterin und bekannt für ihr Werk in ladinischer und italienischer Sprache.



Die weiteren Termine der Reihe:

15. April 2026 – Nadea e Sveta von Maura Delpero, mit dem Verein Donne Nissà

29. April 2026 – Afronauts von Ide Maman, mit der Genossenschaft Savera

13. Mai 2026 – Babylon Sisters von Gigi Roccati, mit der Biblioteca Culture del Mondo

5. Juni 2026 – Albania in Südtirol von Erald Dika und Thomas Saglia, mit dem Panalbanischen Verein Arbëria



Der letzte Abend findet im Rahmen des „Quo Vadis? Festivals" statt, das vom Verein lasecondaluna gemeinsam mit Cedocs organisiert wird, mit einem besonderen Fokus auf die albanische Bevölkerung in Südtirol.