Kunstausstellung "Il vento e la notte"
Ausstellung von Santiago Torresagasti
Kuratiert von Nicolò Faccenda
„Il vento e la notte“, die zweite Ausstellung der Saison 2026 im Rahmen der Biennale „Körper, Identität, Kultur“, präsentiert die Arbeiten des Künstlers und Filmemachers Santiago Torresagasti.
Mit Videowerken, grafischen Übersetzungen von Bildern und installativen Neukompositionen bietet Torresagasti eine Recherche, die sich durch ein raffiniertes Zusammenspiel von konzeptueller Haltung, biografischer Herkunft und poetischer Anspielung auszeichnet. In zwei Abschnitte unterteilt – „Wind“ und „Nacht“ – reflektiert die Ausstellung über Begriffe wie Raum und Zeit, Abwesenheit und Präsenz, Fülle und Leere sowie Sprache und Wahrnehmung. Der Abschnitt „Der Wind“ konzentriert sich auf das Thema „Präsenz“ und vereint Videowerke, die die Begriffe Raum und Zeit, Wahrnehmung und linguistische Dekodierung neu interpretieren. Der Abschnitt „Die Nacht“ hat als konzeptuelles und prozedurales Zentrum die grafische Übersetzung der grundlegenden Einheit des Films: den Filmframe. „Die Nacht“ startet eine Reflexion über das Konzept der „Abwesenheit“, ausgehend von der Neubearbeitung von Bildmaterial, das verschwundene Personen zeigt, „vermisst“ oder „desaparecidas“.
Die Ausstellung bleibt bis zum Samstag, den 11. April geöffnet, von Dienstag bis Samstag von 16:00 bis 19:00 Uhr. Freitag und Samstag ist sie zusätzlich von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.
Eintritt frei.
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