Ausstellungen
"Falvio Faganello - Fotografien, die bewegen" - Ausstellung
Zwanzig Jahre nach seinem Tod würdigen das Amt für Film und Medien der Südtiroler Landesverwaltung, das „UMSt - Soprintendenza per i beni e le attività culturali“ der Autonomen Provinz Trient und das „Trento Film Festival“ den Fotografen Flavio Faganello in einer gemeinsamen Ausstellung. Zu sehen im Merkantilmuseum in Bozen zeigt diese mehr als hundert seiner eindrucksvollen Aufnahmen und macht die kreative und künstlerische Vision des Trentiner Fotografen sichtbar – eine Vision, die eng mit der Praxis des Gehens verbunden ist.
Bereits zu seiner Zeit griff Faganello Themen auf, die heute immer noch aktuell sind. Seine Fotos laden alle, die gerne wandern, zu Fuß gehen und den sanften Tourismus lieben dazu ein, die Wege und die Gemeinschaft einer vergangenen Welt (wieder) zu entdecken.
Faganellos außergewöhnliches Archiv, das heute zwischen seiner Familie, der Autonomen Provinz Trient und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol aufgeteilt ist, findet in der Ausstellung wieder zusammen. Die ausgewählten Fotografien dokumentieren die epochalen ökologischen und anthropologischen Veränderungen im Trentino und in Südtirol während der Jahre des Wirtschaftswunders und der touristischen Expansion.
Die ausdrucksstarken Bilder erinnern an die enge Verbindung zwischen den Landschaftsformen und dem Leben der Bergbauern, ihrem kulturellen Erbe und ihrer Spiritualität. Entlang der alten Wege mit den unverwechselbaren Kreuzen, Zäunen, Votivkapellen und Trockenmauern fängt Faganello die mühevolle Arbeit, das Zusammenleben und die besondere Beziehung zwischen den Menschen und den heiligen Orten ein. Er hält Rituale, Bräuche, Glauben und Hoffnung der Pilger fest. Indem er wiederholt an dieselben Orte und zu denselben Menschen zurückkehrt, gelingt es ihm, in seiner typischen ironischen Art und Weise, die Widersprüche der Zeit hervorzuheben. Dabei setzt er sich auch mit der touristischen Invasion und den Umweltgefahren auseinander.
In Südtirol bekannt wurde Faganello vor allem durch sein Buch „Die Erben der Einsamkeit“, in dem er das Leben der Bergbauern fotografisch dokumentierte.
Gruppenführungen (max. 15 Personen, Dauer ca. 30 Minuten) sind auf Anfrage buchbar:
- monika.ciardi@provinz.bz.it
- Tel. 0471.412915
Bereits zu seiner Zeit griff Faganello Themen auf, die heute immer noch aktuell sind. Seine Fotos laden alle, die gerne wandern, zu Fuß gehen und den sanften Tourismus lieben dazu ein, die Wege und die Gemeinschaft einer vergangenen Welt (wieder) zu entdecken.
Faganellos außergewöhnliches Archiv, das heute zwischen seiner Familie, der Autonomen Provinz Trient und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol aufgeteilt ist, findet in der Ausstellung wieder zusammen. Die ausgewählten Fotografien dokumentieren die epochalen ökologischen und anthropologischen Veränderungen im Trentino und in Südtirol während der Jahre des Wirtschaftswunders und der touristischen Expansion.
Die ausdrucksstarken Bilder erinnern an die enge Verbindung zwischen den Landschaftsformen und dem Leben der Bergbauern, ihrem kulturellen Erbe und ihrer Spiritualität. Entlang der alten Wege mit den unverwechselbaren Kreuzen, Zäunen, Votivkapellen und Trockenmauern fängt Faganello die mühevolle Arbeit, das Zusammenleben und die besondere Beziehung zwischen den Menschen und den heiligen Orten ein. Er hält Rituale, Bräuche, Glauben und Hoffnung der Pilger fest. Indem er wiederholt an dieselben Orte und zu denselben Menschen zurückkehrt, gelingt es ihm, in seiner typischen ironischen Art und Weise, die Widersprüche der Zeit hervorzuheben. Dabei setzt er sich auch mit der touristischen Invasion und den Umweltgefahren auseinander.
In Südtirol bekannt wurde Faganello vor allem durch sein Buch „Die Erben der Einsamkeit“, in dem er das Leben der Bergbauern fotografisch dokumentierte.
Gruppenführungen (max. 15 Personen, Dauer ca. 30 Minuten) sind auf Anfrage buchbar:
- monika.ciardi@provinz.bz.it
- Tel. 0471.412915