Ausstellungen

Ausstellung "Dépôt. Und es ward Licht!"

Veranstalter: Museum Ladin Ciastel de Tor
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Die Ausstellung präsentiert Werke aus dem Museumsdepot, die von mehr oder weniger bekannten Kunstschaffenden der ladinischen Täler realisiert wurden.

Die Ausstellung im Museum Ladin macht zugänglich und sichtbar, was normalerweise im Museumsdepot versteckt ist; sie nimmt es, "entstaubt es" und schlägt es zur erneuten Betrachtung vor.
"Und es ward Licht!": So steht es in der Genesis der Bibel und gerade in dieses neue Licht will die Ausstellung die Biografien einiger bisher wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler rücken. Zu diesem Zweck holte das Museum Ladin Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus seinem Depot. Diese stammen von zwanzig bereits verstorbenen Kunstschaffenden aus den ladinischen Tälern und wurden zwischen dem 17. Jahrhundert und heute realisiert.
Die Ausstellungsräume wurden vom Architekturbüro Campomarzio entworfen. Zwei archetypische Formen der klassischen Architektur charakterisieren sie: der Kreis und die trilithische, sprich türförmige Struktur. Der erste kreisförmig Raum konzentriert sich auf die menschliche Figur und den Körper; er umhüllt die Besuchenden, umgibt sie. Der zweite Raum ist der Natur und der Architektur gewidmet: Die Portalstruktur erinnert an die vom italienischen Architekten und Architekturtheoretiker Giovanni Battista Piranesi nachgebildeten römischen Aquädukte, maßstabsgetreue Strukturen, die sich in die Landschaft einfügen. An den Wänden sind die Werke als ideale Fenster angeordnet, durch die Einblicke in die Natur in die Bildergalerie gelangen.
Die Ausstellung vermittelt die Idee, dass Museen keine statischen Orte sind, geschweige denn eingefrorene, sondern ein Ort der Freiheit und Kreativität und mit großem Potenzial für künstlerischen Ausdruck.



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