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Ausstellung: Akte von Gina Klaber Thusek

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Die kleine Ausstellung im Palais Mamming zeigt an die 20 Akt-Zeichnungen von Gina Klaber Thusek.

Im Kunsthaus läuft bis Juni eine Retrospektive von Elisabeth Hölzl und Gina Klaber Thusek. Die Bildhauerin Thusek kam zu Beginn des Zweiten Weltkrieges nach Meran und blieb bis an ihr Lebensende hier. Nach ihrem Tod hat das Palais Mamming Museum ihren sehr umfangreichen Nachlass übernommen. Das Interessante an der Künstlerin ist vor allem ihre Vielseitigkeit, weil sie als Modeschöpferin, Bildhauerin und Porträtistin gearbeitet hat. Ein Aspekt, der in der Retrospektive im Kunsthaus nur gestreift wird, sind die vielen Akt-Zeichnungen, die sich im Nachlass befinden und das stete Bemühen der Künstlerin um Strichsicherheit und Tendenz zu immer größerer Abstraktion belegen. Die kleine Ausstellung im Palais Mamming zeigt an die 20 Arbeiten, die einen Bogen spannen von den frühen Akademiezeichnungen bis zu fast abstrakten Bewegungsstudien. Dem Museum ist es ein Anliegen auf diesen nur zum Teil aufgearbeiteten Nachlass hinzuweisen, denn Klaber Thusek würde sich mehr Beachtung verdienen. Die Zeichnungen ergänzt eine Skulptur, denn die eigentliche Berufung Klaber Thuseks war die Bildhauerei. Im Nachlass enthalten sind auch der vollständige Briefwechsel mit dem in London lebenden Bruder und die vielen Tagebücher. Sie geben uns Auskunft über die Absichten, Stimmungen , Erfolge und auch Depressionen der vor Energie stets sprudelnden Künstlerin bis ins hohe Alter.

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