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Zwischen Augsburg und Venedig. Die Passeirer Malerschule

Organizer: South Tyrolean Museum of Culture and Provincial History - Castle Tyrol
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3D-Online-Ausstellung und ab 8. August bis 22. November auf Schloss Tirol besichtigbar

In St. Martin in Passeier bestand zwischen ca. 1719 und 1845 eine Malerwerkstatt, die über drei Generationen hinweg die Kirchen des Passeiertals und seiner Umgebung mit Gemälden versorgte. Die Niederlassung des Meraner Malers Nikolaus Auer in einem Dorf abseits der städtischen Kunstzentren ging auf die Initiative des kunstsinnigen, auch als Dichter tätigen Priesters Michael Winnebacher zurück. Bei Auer absolvierten nicht nur seine drei Söhne, sondern auch mehrere andere teils überregional bedeutende Barockmaler ihre Lehre. Auers begabteste Schüler, Johann Evangelist Holzer aus Burgeis im oberen Vinschgau und Joseph Haller aus St. Martin, zogen wie zuvor ihr erster Lehrer zur weiteren Ausbildung in die damalige Kunstmetropole Augsburg. Während Holzer in Augsburg verblieb und zu einem der gefeiertsten süddeutschen Künstler aufstieg, schuf Haller nach der Rückkehr in sein Heimattal zahlreiche Ölgemälde von seltener Leuchtkraft und farblicher Raffinesse. Nikolaus Auers Sohn Johann Benedikt hingegen erhielt seine prägende Ausbildung in Venedig und war in Bozen und in St. Martin als Kupferstecher tätig.

Die Ausstellung ist vorübergehend, aufgrund von Corona-Einschränkungen, nur online auf unserer Homepage zu sehen:

https://www.schlosstirol.it/zwischen-augsburg-und-venedig-die-passeirer-malerschule-raum-1/

Ab 8. August bis 22. November kann sie auf Schloss Tirol besichtigt werden.





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