Territorien, Identität, Konflikte: Dialog über Israel und Palästina
Organizer: Freie Universität BozenSorry, this entry is not available in your language yet.
Am kommenden 20. Mai veranstaltet die Freie Universität Bozen eine vertiefende Diskussion zum israelisch-palästinensischen Konflikt. Zu Gast ist Prof. Arturo Marzano, außerordentlicher Professor für Zeitgeschichte an der Fakultät für Philosophie, Kommunikation und Darstellende Kunst der Universität Roma Tre. Die Veranstaltung ist Teil der Aktivitäten, mit denen die Freie Universität Bozen die öffentliche Debatte und die wissenschaftliche Auseinandersetzung zu Themen von internationaler Bedeutung fördert und dabei historische Forschung, Gegenwart und Wissensvermittlung miteinander verbindet.
Im Laufe des Treffens wird Marzano mit dem Südtiroler Historiker Andrea Di Michele, Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften, ins Gespräch treten. Dabei werden die historischen Wurzeln, die politischen Dynamiken und die wichtigsten Entwicklungen des israelisch-palästinensischen Konflikts behandelt, mit besonderem Fokus auf die Situation im Gazastreifen. Ausgangspunkt des Dialogs sind unter anderem die zwei jüngsten Veröffentlichungen von Arturo Marzano: Questa terra è nostra da sempre. Israele e Palestina (Laterza, Bari-Roma, 2024) und Storia di Gaza. Terra, politica, conflitti (Il Mulino, Bologna, 2025).
„Die Initiative soll dem Publikum historische und interpretative Werkzeuge an die Hand geben, um einen der komplexesten und prägendsten Konflikte der Gegenwart besser zu verstehen, und einen auf Forschung und kritischer Analyse basierenden Austausch fördern“, erklärt Di Michele, Organisator der Veranstaltung.
Arturo Marzano befasst sich mit der Geschichte des Zionismus, des Staates Israel, des israelisch-palästinensischen Konflikts sowie den Beziehungen zwischen Europa und dem Nahen Osten. Zu seinen jüngsten Publikationen zählt auch das Buch: Storia dei sionismi. Lo Stato ebraico da Herzl a oggi (Carocci, Roma, 2017).
Die Veranstaltung findet in italienischer Sprache statt.
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