Dance

Dunja Jocic

Add to bookmarks
Share

Sorry, this entry is not available in your language yet.

Inhaltlich inspirierte sich Jocic an Andy Warhols innigem und zugleich schwierigem Verhältnis zu seiner Mutter Julia.

Don't talk to me in my sleep
Choreografie Dunja Jocic
Darsteller Luca Cacitti, Shy Partush
Musik Hugo Morales
Text Barbara Markovic
Durata 60 min

Produktion Korzo Production, Bird Production

Dunja Jocic wurde 1978 in Belgrad geboren, studierte nach einer leistungssportlichen Laufbahn in der Rhythmischen Sportgymnastik (jüngste Teilnehmerin am World Cup 1992 in Brüssel) an der Rotterdam Dance Academy, und trat anschließend mit verschiedenen Kompanien auf, darunter Club Guy and Roni (Niederlande), Ballet du Nord (Frankreich) und Emio Greco/PC (Niederlande). 2007 entstand ihre erste eigene Arbeit No flowers, please, die vom Publikum gefeiert wurde und für die sie den "Innovationspreis" des Festival of Choreographic Miniatures in Belgrad erhielt. Auch als Autorin von Kurz- und Dokumentarfilmen machte sich Dunja Jocic einen Namen. Sie führte 2011 bei Mirroring und bei Bird Regie und wurde 2015 beim Nederlands Film Festival ausgezeichnet.
Im selben Jahr entstand Don't talk to me in my sleep (Sprich nicht mit mir im Schlaf), das 2015 beim Noorderzon Festival aufgeführt wurde. Inhaltlich inspirierte sich Jocic an Andy Warhols innigem und zugleich schwierigem Verhältnis zu seiner Mutter Julia. In einem dunklen, engen Zimmer lebt ein Mann zwischen Spiegeln und Plastikblumen. In diesem Raum scheint die Zeit still zu stehen. Die monotonen Alltagsrituale führen immer wieder zu Spannungen zwischen Mutter und Sohn. Zugleich entstehen aber im Kopf des Mannes, der in überwältigenden, von der elektronischen Klanglandschaft Hugo Morales bestimmten Tanzszenen schwebt, die Träume eines eigenständigen Lebens.


editorially checked



Information about the performance


Cast

Choreography: Dunja Jocic


Diese Veranstaltung ist Teil der Eventserie

Tanz Bozen 2018