Musik & Konzerte

Tanzaufführung - MBIRA

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Ironisch, polemisch und politisch. Mit „Mbira“ setzt er seinen Weg im Bereich sozialer Themen und zivilgesellschaftlicher Kämpfe fort und weist entschlossen auf das hin, was schiefläuft.

„Mbira“ ist ein Stück für zwei Tänzerinnen, zwei Musiker und einen Regisseur, das – mithilfe von Musik, Tanz und Wort – die komplexe Beziehung zwischen unserer Kultur und der afrikanischen Kultur analysiert. „Mbira“ ist der Name eines Musikinstruments aus Simbabwe, aber auch der Name der traditionellen Musik, die mit diesem Instrument gespielt wird. Mbira ist zudem der Name eines bedeutenden traditionellen Festes des Volkes der Shona, der größten ethnischen Gruppe Simbabwes, bei dem gesungen und getanzt wird. Mbira ist jedoch auch der Titel einer musikalischen Komposition aus dem Jahr 1981, um die herum eine Kontroverse entstand, die sehr gut die extreme Problematik und Komplexität des kulturellen und moralischen Geflechts verdeutlicht, das die Beziehungen zwischen Afrika und Europa prägt.

Ein Wort, um das sich eine überraschende Fülle an Geschichten, Musik, Tänzen, Festen und Reflexionen über Kunst und Kultur rankt, die den Rahmen für eine Aufführung bilden, die durch die Kombination von Stilen und Formen, akribischen Partituren und Improvisationen, Schrift und Mündlichkeit, Kontemplation und Spiel als unvermeidlichen Ausklang ein Fest hat.

Choreografie und Regie: Roberto Castello.

Musik: Marco Zanotti, Zam Moustapha Dembélé.

Texte: Renato Sarti, Roberto Castello.

Darsteller: Ilenia Romano, Giselda Ranieri, Erica Bravini, Marco Zanotti, Zam Moustapha.

Dembélé, Roberto Castello.

Produktion ALDES - Teatro della Cooperativa