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Sonderausstellung: [1940–2020] option – propaganda – opzioni

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80 Jahre nach dem Höhepunkt der Südtiroler Umsiedlung fragt die Ausstellung nach dem historischen Ort dieser radikalen Wendemarke der regionalen Zeitgeschichte. Als 1940 die Züge mit den in das "Dritte Reich" abwandernden Menschen über den Brenner rollten, war in Südtirol eine Propagandaschlacht im Gange, die alles Bisherige in den Schatten stellte. Die Menschen waren hin- und hergerissen zwischen unglaubwürdigen Beteuerungen des italienischen Faschismus, man könne beruhigt in der Heimat bleiben, und nationalsozialistischen Versprechungen auf eine glänzende Zukunft in der deutschen "Volksgemeinschaft". Dank sensationeller Neufunde und entsprechender Ankäufe seitens des Landesmuseums Schloss Tirols wird nun erstmals ein Blick hinter die Kulissen der NS-Bemühungen um das Südtiroler "Menschenmaterial" möglich. Das bisher völlig unbekannte Material wird im Rahmen der Ausstellung für die öffentliche Debatte und die fachliche Historisierung aufbereitet und zusätzlich durch einen aktuellen ästhetisch-politischen Kommentar des Künstlers Riccardo Giacconi perspektiviert.

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