Literatur

Seitenweise Zukunft – eine Sachbuch-Debatte

Veranstalter: Südtiroler Kulturinstitut
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Zwei Frauen und drei Männer diskutieren über neue Bücher. Dabei geht es um Sachbücher, die genauso spannend geschrieben sind wie große Literatur und von unserer Zukunft handeln.

Zwei Frauen und drei Männer diskutieren über fünf neue Bücher. Dabei geht es einmal nicht um Belletristik, sondern um Sachbücher, die genauso spannend geschrieben sind wie große Literatur. Sie handeln von den drängenden Fragen der Gegenwart und sind streitbare Meinungsbeiträge dazu, wie wir Zukunft gestalten könnten: Befindet sich Europa im Dämmerzustand oder hat es doch noch eine Chance? Wie können wir reagieren auf einen Rechtspopulismus, der nach starker Führung statt nach Demokratie schreit? Wie wird die Welt sich in den nächsten Jahrzehnten verändern? Werden die Fortschritte der Medizin uns irgendwann schier unsterblich machen, aber die Fortschritte der Technik überflüssig? Und schließlich: Wünschen wir uns überhaupt so etwas wie Zukunft oder soll die Gegenwart möglichst ewig dauern?
Yuval Noah Harari, Ivan Krastev, David van Reybrouck, Philipp Blom, der National Intelligence Council und die CIA greifen in ihren Büchern diese Themen auf. Ob sie auch einer kritischen Lektüre standhalten oder nicht, darüber lässt sich vortrefflich debattieren.

Diskutiert wird über folgende Bücher:
- Philipp Blom. Was auf dem Spiel steht. Carl Hanser Verlag, München 2017.
- Die Welt im Jahr 2035. Gesehen von der CIA und dem National Intelligence Council. Das Paradox des Fortschritts. C. H. Beck Verlag, München 2017.
- Yuval Noah Harari. Homo Deus. Eine Geschichte von morgen. C. H. Beck Verlag, München 2017.
- Ivan Krastev. Europadämmerung. Ein Essay. Suhrkamp Verlag, Berlin 2017.
- David van Reybrouck. Für einen anderen Populismus. Ein Plädoyer. Wallstein Verlag, Göttingen 2017.


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