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Meaning gets unstable

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Sechs Positionen zeitgenössischer abstrakter Malerei, die den ganz aktuellen, vielschichtigen und variantenreichen kulturellen Moment innerhalb dieses Mediums repräsentieren.

Meaning gets unstable
Sechs Positionen zeitgenössischer abstrakter Malerei

Die Ausstellung vereint sechs Positionen zeitgenössischer abstrakter Malerei, welche den ganz aktuellen, vielschichtigen und variantenreichen kulturellen Moment innerhalb dieses Mediums repräsentieren. Die Künstlerinnen setzen sich anhand des Mediums der Malerei mit der uns umgebenden Realität auseinander, indem sie Bilderwelten kreieren, die weniger die Welt selber repräsentieren, als sich vielmehr auf ein Spiel von Wahrnehmung und Interpretation einlassen, welches zwischen dem Betrachter und der Welt entsteht.
In diesem Prozess der Übersetzung, der Spiegelungen und der Transformation von Realität anhand des Mediums der Malerei werden Bedeutungen umdefiniert, Inhalte neu interpretiert und Zugänge zur Welt neu zur Disposition gestellt. Der Titel der Ausstellung, "Meaning gets unstable", spielt genau auf diesen Übersetzungsprozess an, der den Betrachter herausfordert, diese von den Künstlerinnen vorgeschlagenen neuen Interpretationsmöglichkeiten für sich in Anspruch zu nehmen, und die Instabilität von Bedeutung als spannende Herausforderung anzunehmen.
Ein Kunstgriff, der immer wieder beobachtet werden kann, ist dabei der Rückgriff auf die Geschichte des Mediums und die verschiedenen Möglichkeiten, welche sich die Künstlerinnen in einem sehr freien und ungezwungenen Akt der Appropriation aneignen. Dabei werden historische Herangehensweisen der Malerei in zeitgenössische Versionen übersetzt. Ebenso spielen Referenzen zu Raum, Zeit und Körper in allen Arbeiten eine grundlegende Rolle, werden aber immer auf eine abstrahierende Weise aufgegriffen.
Jede der beteiligten Künstlerinnen begreift das Medium der Malerei nicht losgelöst von den aktuellen Entwicklungen, die sich in anderen medialen Bereichen auftun, sondern sie beziehen diese Möglichkeiten in ihre Arbeit mit ein. Trotz dieser vielstimmigen Öffnung hin zu neuen Möglichkeiten innerhalb des Mediums ist ein zentraler Moment dieser Ausstellung, dass alle beteiligten Künstlerinnen die Malerei in ihren immanenten Qualitäten wie dem Einsatz von Farbe, der räumlichen Komposition, dem Zelebrieren des Pinselstrichs und dem Augenmerk auf die sinnliche Materialität von Malerei zelebrieren.


Ausstellungs-Informationen

Durchführung

Kurator: Sabine Gamper
Künstler: Mojé Assefjah, Viola Bittl, Julia Frank, Hadassah Emmerich, Martina Steckholzer

Vernissage

Einführung - Vernissage: Sabine Gamper