Literatur

Leseabend: Sanpietrini

Veranstalter: Heimat - Brixen Bressanone Persenon
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Mit einem interessanten Buch von Waltraud Mittich begehen wir den ersten Leseabend in diesem Jahr.

Auf den Sanpietrini Rom erobert, durch Rom gezogen, immer die Pflastersteine unter den Füßen, sie gespürt, als eine Konstante empfunden, obwohl sie schon immer gewackelt haben unter ihren deutschen Füßen: Barbara wächst zwischen Zäunen und Feldern, zwischen Geboten und Verboten auf. Es gibt keine Freiheit der Gesten, der Erfindung, des Spiels, schon gar nicht der Extravaganz oder der Ironie. Später verbringt sie einen großen Teil ihres Lebens damit, vor der Freiheit Angst zu haben. Sie flieht, endet im Haus, im Wohnen. Aber das Habitat ist immer bedroht. Mit 60 Jahren steht sie vor der Frage, was noch kommen kann. Waltraud Mittich erzählt in diesem Roman von genommenen Freiheiten, von wagemutigen Utopien und von Männern als Märchenerzählern.


»Waltraud Mittich durchmisst in einem schmalen Format große Themen elegant. Und sie beherrscht die Kunst großer Autorinnen, die Kunst des Verstörens, die dazu auffordert – in ihren Worten – das ›neu zu denken oder zu suchen, was in der Hölle nicht Hölle ist.‹« Hans Heiss

 

 

Waltraud Mittich

geboren 1946 in Bad Ischl (Österreich), 1952 Übersiedlung nach Südtirol. Studium »Lingue e letterature straniere e moderne« an der Universität Padua, anschließend Unterrichtstätigkeit.

Veröffentlichungen:

»Mannsbilder« (2002), »Berühren Sie jedes« (2004),

»Grandhotel« (2008) alle: (Skarabaeus) und bei Edition Raetia der zweisprachige Essay »Topographien/Topografie« (2009) sowie »Du bist immer auch das Gerede über dich« Annäherung an einen Widerständler, (2011).

»Abschied von der Serenissima« (2014),

»Micòl« (2016), »Sanpietrini« (2019) alle: (Edition Laurin)

 


redaktionell geprüft



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Informationen zur Literaturveranstaltung


Durchführung

Buch von: Waltraud Mittich
Einführung: Hans Heiss