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LANA | MUSIK | FESTIVAL 24 - Gloria in excelsis Deo

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Antonio Lucio Vivaldi war ein italienischer Barockkomponist, Violinvirtuose, Lehrer und römisch-katholischer Priester. Die Sonate RV 76 stammt aus seiner Sammlung Op.5, die 1716 bei Roger in Amsterdam gedruckt wurde. Die virtuose Handhabung und das originelle Zusammenspiel der Violinen erinnern an Vivaldis Doppelkonzerte. Vivaldi war ein früher Meister des Kompositionstyps „Konzert“ und die treibende Kraft hinter seiner Entwicklung. Das Konzert für Streicher in g-moll RV 157 beginnt mit einem kraftvollen Satz, in dem die beiden Violinstimmen im Dialog stehen. Auf ein strenges Largo mit punktiertem Rhythmus folgt das schwungvolle Finale, das ein wenig an den „Sommer" der „Vier Jahreszeiten" erinnert. Georg Friedrich Händel (1685 in Halle - 1759 in London) war ein deutscher Komponist des Barocks. Die Antiphon Salve Regina HWV 241 ist eine Komposition für Sopran, Streicher, konzertierende Orgel und Basso continuo, die Georg Friedrich Händel um 1707 komponierte. In letzter Zeit haben Kritiker die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass diese Komposition in der Kirche Madonna del Ruscello in Vallerano, einen Kilometer von Vignanello entfernt, uraufgeführt wurde, wo Händel im Dezember 1706 als Gast seines Mäzens Francesco Maria Ruspoli eintraf. In dieser Kirche gibt es heute noch eine sehr schöne Orgel, auf der Händel, der ein virtuoser Organist von internationalem Ruf war, zweifellos gespielt haben muss. Die Orgel hat im dritten Teil des Salve Regina einen virtuosen Solopart. Man kann sich vorstellen, dass der 22-jährige Händel im Sommer 1707 seine Qualitäten als Organist vor seinem Gönner unter Beweis stellen wollte. Das Gloria (HWV deest, d.h. unkatalogisiert) ist ein Werk, das in Händels Themenkatalog fehlte, aber 2001 in der Bibliothek der Royal Academy of Music entdeckt wurde. Das Gloria ist ein anspruchsvolles Stück für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo. Händel komponierte es möglicherweise während seiner frühen Jahre in Deutschland vor seiner Abreise nach Italien im Jahr 1706 und in Italien im Jahr 1707. Er unterteilte den liturgischen Text in acht Sätze. Der Cellovirtuose Luigi Taglietti (1668 – nach 1744) veröffentlichte zahlreiche Sammlungen von Instrumentalmusik. Wie sein Bruder Giulio war auch er im Collegio dei Nobili di S. Antonio in Brescia tätig, wo er Cello und Trompete unterrichtete. Im Konzert Nr. 4 aus op.6 übernimmt das Violoncello eine obligate Rolle und steht mit seinen virtuosen Passagen im Mittelpunkt der Komposition. Giulia Bolcato hat ihr Gesangsstudium am Conservatorio „B. Marcello” in Venedig mit Auszeichnung abgeschlossen. Im Laufe ihrer Karriere hat sie zahlreiche wichtige Rollen interpretiert, darunter Musica und Euridice in „L'Orfeo" von C. Monteverdi, Amore in „Gli amori di Apollo e Dafne" von F. Cavalli, Belinda in „Dido & Aeneas" von H. Purcell und Tusnelda in „Arminio" von A. Bononcini. Zu den nächsten Engagements gehören hochkarätige Auftritte bei den Salzburger Festspielen, wo sie die Sopransolistin in W.A. Mozarts Requiem und Gabriel in J. Haydns Die Schöpfung spielen wird. Sie gewann wichtige internationale Preise, darunter 2017 den „Cesti-Gesangswettbewerb" in Innsbruck und 2015 den „Bergonzi"-Preis beim 53. internationalen Wettbewerb „Voci Verdiane Città di Busseto". Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit hat sie einen Abschluss in ostasiatischen Sprachen, Kulturen und Gesellschaften an der Universität Cà Foscari in Venedig erworben. Capella Lanensis Giulia Bolcato |Sopran In Zusammenarbeit mit Musica sacra - Festival Geistlicher Music Antonio Vivaldi (1678-1741) Triosonate in B-Dur RV 76 Preludio (Andante)- Allemanda (Allegro) - Corrente (Allegro) Konzert für Streicher und b.c. in g-moll RV 157 Allegro - Largo - Allegro Georg Friedrich Händel (1685-1759) Salve Regina HWV 241 Luigi Taglietti (1668-1715) Concerto IV op. 6 für obligates Violoncello und Streicher Andante - Allegro - Adagio-Allegro Georg Friedrich Händel Gloria in excelsis Deo HWV deest, für Sopran, Streicher un b.c

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