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Kunsthandwerker und Werkstätten: Die Orte der Produktion in Rom

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Im antiken Rom war die Figur des Künstlers und des Handwerkers von einer starken Ambivalenz geprägt: Einerseits betrachteten Autoren wie Cicero und Seneca die körperliche Arbeit als wenig würdevoll, andererseits erzählen Grabinschriften von Männern und Frauen, die stolz auf ihren Beruf waren und ihn zu einem Element ihrer Identität und ihres sozialen Ansehens machten.



Durch die Inschriften lassen sich auch die Orte rekonstruieren, an denen diese artifices arbeiteten. So entsteht das Bild eines Rom, das nicht nur eine Stadt des Konsums von Luxusgütern war, sondern ein lebendiges und vielfältiges Produktionszentrum.



Der Vortrag wird von Carlotta Caruso, Beamtin des Museo Nazionale Romano und Mitkuratorin der Ausstellung, gehalten.