Film

KINO im MUSEUM: Was ist den bloß mit Willi los?

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Beamtensatire mit Tiefsinn, kurze Einführung von Maria Mayr.

Klassiker aus den 70er Jahren
mit dem bekannten deutschen Schauspieler und Kabarettisten Heinz Erhardt.

„Was
ist den bloss mit Willi los?“, so der Titel der Komödie, in der Erhardt einen
Finanzbeamten mit Herz mimt, der Akten von zahlungsunfähigen Kunden
verschwinden lässt…



Der Film basiert auf
dem Theaterstück "Wem Gott ein Amt gibt" von Wilhelm Lichtenberg, in
dem Erhardt bereits 500 mal die Rolle des Beamten Willi Winzig verkörpert
hatte, ehe das Lustspiel verfilmt wurde. Der Autor Wilhelm Lichtenberg, selbst
Schauspieler, später auch Regisseur und Autor zahlreicher Bühnenstücke, war wie
viele andere Protagonisten des kulturell-künstlerischen und literarischen
Lebens der Zwischenkriegszeit vertrieben, ausgegrenzt und dementsprechend
nach 1945 lange marginalisiert worden. Lichtenberg, "Spezialist der
humorvollen Satire" (Linzer Tagespost, 9.10.1930) stammte aus einer
jüdischen Familie, wurde 1892 in Wien geboren und emigrierte 1938 in die
Schweiz, wo er 1960 verstarb. Die Komödie "Wem Gott ein Amt
gibt" kam 1933 als Tournee-Inszenierung, auch in der Schweiz, erstmals zur
Aufführung. Das Stück wurde von Erhardt selbst für die 70er Jahre adaptiert u. mit dem Titel "Das hat man nun davon" auf die Bühne gebracht.


redaktionell geprüft



Informationen zum Film


Details

Darsteller: Heinz Erhardt
Dauer: 1h 25min
Land: Deutschland
Regie: Werner Jacobs

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