Literatur

Kaiser Maximilian I.

Veranstalter: Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann
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Tirol. Österreich. Europa. 1459-1519

1459 kam der Habsburger Maximilian I. zur Welt – sein Wirken ist bis heute spürbar: Er legte den Grundstein für die weltweite Bedeutung des Hauses Österreich, mit seiner Reichsreform markierte er zudem den Übergang zur frühen Neuzeit. Er vereinte in sich die Vielfalt und Umbrüche seiner Zeit, liebäugelte mit dem Idealbild des mittelalterlichen Ritters, trug aber auch die Züge eines Renaissanceherrschers. Humanistisch gebildet trat er als Förderer und Mäzen von Wissenschaften und Künsten auf. Gleichzeitig war er ein Meister der Selbstinszenierung, dessen zahlreiche Kriege und aufwändiges Hofleben ihn in die Schuldenwirtschaft trieben.
Dieser neue Bildband widmet sich Maximilian, als Mensch und Herrscher zwischen den Epochen, als Tiroler Landesfürst und als „erster Bergsteiger“, als Haupt des Hauses Österreich, das aus einem zerstückelten Länderkomplex einen nahezu modern anmutenden Staat formte, als übernationalen Kaiser und Europäer.

„Kaiser Maximilian I.“ – Gedanken zum Buch
Dr. Christoph Haidacher MAS, Tiroler Landesarchiv

"Kaiser Maximilian revisited?"
Mag. Barbara Denicolò, wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Innsbruck und Salzburg, berichtet über alte und neue Herangehensweisen der Maximilian-Forschung an der Universität Innsbruck

Moderation: Dr. Gustav Pfeifer, Tiroler Geschichtsverein

Eine Veranstaltung der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann in Zusammenarbeit mit der Sektion Bozen des Tiroler Geschichtsvereins.


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