Vorträge & Tagungen

Infoabend: die Sperre von San Lugano während des ersten Weltkriegs

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Am Donnerstag, den 16. April, um 20.30 Uhr, veranstaltet der "Palazzo della Magnifica Comunità di Fiemme" in Zusammenarbeit mit der "Regola von Truden" einen geschichtlich-historischen Informationsabend in der Feuerwehrhalle der Freiwilligen Feuerwehr von S. Lugano – Truden.

Referent ist Oswald Mederle, Präsident des MITAG (Museo Storico Italiano della Guerra) in Rovereto. Thema seines Referates ist die, anlässlich des ersten Weltkrieges, errichtete Frontsperre oberhalb des Passes von San Lugano.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges, im August 1914, kämpfte Österreich-Ungarn an zwei Fronten. Im Osten gegen Russland und im Süden gegen Serbien.

Das Habsburgerreich war, aus triftigen Gründen, auch darauf bedacht seinen südwestlichen Rücken, d.h. die Grenze zum Königreich Italien, zu schützen. Dieses war zwar, seit den 1880er Jahren, im Dreierbündnis

mit der K&K Monarchie verbündet, erschien jedoch zunehmend als ein unzuverlässiger Partner.

Bereits ab 1913 hatte man daher in Tirol, neben einigen bereits fertiggestellten oder noch im Bau befindlichen Wehranlagen und Festungswerken, begonnen eine Reihe von Feldbefestigungen bzw. Schützengräben zum Schutz der wichtigsten Übergänge zu planen. Einige wurden sodann, wie am Beispiel „San Lugano“ ersichtlich, zwischen September 1914 und August 1915, zum Teil, auch errichtet.

Bei diesem Abend handelt es sich, um das Erste einer Reihe von Treffen zu diesem Thema, die im Laufe des Jahres 2026 von der Magnifica Comunità di Fiemme organisiert werden, Ziel ist es, die Geschichte, die Kunst, die Kultur und die Sprachen der Gebiete die an ihr grenzen eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken und die verbindenden Gemeinsamkeiten zu würdigen.