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Fotografien "Umweltmigranten: Die letzte Illusion" von A. Grassani -

Veranstalter: Circolo fotografico Tina Modotti Bolzano
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Vorträgen und Videoprojektionen - 18.00 Uhr

2008 war der Punkt ohne Wiederkehr: Zum ersten Mal in der
Menschheitsgeschichte leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Die
Metropolen wachsen immer mehr durch die Ankunft von Umweltmigranten, die aus
den vom Klimawandel betroffenen Gebieten fliehen mussten und in einigen
Jahrzehnten zur neuen humanitären Notlage des Planeten werden sollen.



Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Erde im Jahr 2050 mit dem Trauma
von 200 Millionen/1 Milliarde Umweltmigranten konfrontiert sein wird, alles
Menschen, die nach Angaben der Vereinten Nationen in der Gegenwart nicht in
reichen Ländern "landen", sondern neue Formen des Lebensunterhalts in
städtischen Gebieten ihrer Herkunftsländer suchen werden, den sogenannten
Slums, die bereits überfüllt und oft sehr arm sind. Katastrophen sind und
werden die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen für unseren
Planeten sein.



Heute finden 90% dieser Migration in den am wenigsten entwickelten Ländern
statt, die am stärksten vom Klimawandel und dem Phänomen der ländlichen und
städtischen Umweltmigration betroffen sind.



Der Titel des Projekts "The Last Illusion" verweist auf die
Hoffnung der Umweltmigranten, in den Städten ein besseres Leben zu finden; wenn
sie jedoch - mangels Ressourcen, Bildung und Möglichkeiten - in Slums ankommen,
wird ihr Traum von einer besseren Zukunft zu ihrer letzten Illusion und wird
sie dann zur Auswanderung in reiche Länder wie Europa zwingen.



"Umweltmigranten: die letzte Illusion" umfasst vier Kapitel: Ulan
Bator-Mongolei, Dhaka-Bangladesh, Nairobi-Kenia und Port au Prince-Haiti.



Die Wahl dieser Orte wurde durch den Wunsch bestimmt, verschiedene Arten
des Klimawandels darzustellen, die auf globaler Ebene das Phänomen der
Umweltmigration beeinflussen: von der extremen Kälte der Mongolei bis zum
Prozess der Wüstenbildung in Kenia, durch Überschwemmungen, Wirbelstürme und
den Anstieg des Meeresspiegels in Bangladesch und Haiti.



Das Projekt "Environmental Migrants: The Last Illusion" wurde
international ausgezeichnet, veröffentlicht und ausgestellt.





redaktionell geprüft



Events dieser Serie



Ausstellungs-Informationen


Vernissage

Begrüßung - Vernissage: 28.11.2019
Einführung - Vernissage: 18.00


Event-Eigenschaften


Teilnahme-Informationen

Barrierefrei


Wetter

Bei schlechtem Wetter möglich