Ausstellungen

FORT biennale_02

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Gemeinschaftlichkeit steht über dem Konzept der dargestellten Kunst und den Inspirationen der Künster*innen: Togetherness leitet den Weg durch die diesjährige Ausgabe der Ausstellung für zeitgenössische Kunst in der Festung Franzensfeste.

Schaffen wir Raum für Begegnung

Die Erzählung der diesjährigen Ausstellungsreihe ist eine Antwort auf die drängenden Herausforderungen der Gegenwart:

Von der Zunahme von Konflikten über die Ausbreitung autoritärer Systeme. Von der Klimakrise bis zur Krise der Menschenrechte. Von den Chancen der Digitalisierung bis zur Erosion zwischenmenschlicher Beziehungen.

Die Annahme: eine Entwicklung in dieser Welt ist nicht nur möglich, sie existiert bereits.

Uns neu als Wesen zu begreifen, die Teil einer einzigen globalen Gemeinschaft sind, die auf friedlichen Beziehungen zwischen Menschen und auf einer symbiotischen Koexistenz mit allem Nicht-Menschlichen beruht, ist der einzige Weg zum Überleben.

Die FORT biennale 2026 ist als kreatives, interaktives und offenes Dispositiv gedacht. Ein Instrument, um anderen Vorstellungswelten jenseits der dominierenden zeitgenössischen Paradigmen zu begegnen. Ein Raum kollektiver Imagination, in dem Empathie, Zuhören und Gemeinschaft geübt werden können.

Reclaiming Collective ist eine Einladung, jene Hindernisse zu überwinden, die Trennung erzeugen: Allianzen, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung können eine Alternative zum zerstörerischen Individualismus, geleitet vom Turbo-Kapitalismus, darstellen.

Think, Play, Dance und Act

Die Werke von rund zwanzig italienischen und internationalen Künstler*innen – mit besonderem Augenmerk auf die kreative Szene der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino – werden in den Sektionen Think, Play, Dance und Act präsentiert, im Dialog mit den Stimmen von Forscher*innen von Eurac Research.