Theater

Film in italienischer Sprache: Soundtrack to a Coup d’etat

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Im Januar 1961 wird der neue Präsident des Kongo, Patrice Lumumba, mit Hilfe Belgiens und der Vereinigten Staaten ermordet, um die Reichtümer des Landes zu plündern. Louis Armstrong ist auf Tournee im Kongo und wird unwissentlich zum Vorwand für den ersten postkolonialen Staatsstreich in Afrika, während andere Künstler wie Nina Simone, Duke Ellington und Dizzy Gillespie sich fragen, welchen Platz sie in ihrem Land einnehmen, in dem noch immer Rassentrennung herrscht. Der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow prangert vor der Generalversammlung die Mitschuld der Vereinten Nationen an der Absetzung (und späteren Ermordung) Lumumbas an. Daraufhin stürmen Abbey Lincoln und Max Roach das UN-Gebäude, um zu protestieren.

Mit der Energie und Dringlichkeit jener Zeit ist „Soundtrack to a Coup d’État“ eine Anklage gegen die Kolonialmacht, deren Narben bis heute nachhallen und uns dazu einladen, die Vergangenheit als Lehre für die Zukunft zu betrachten.

Im Rahmen der Reihe Docu.emme.