Ausstellungen

Doing Deculturalization

Veranstalter: Museion - Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
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Feminismus und italienische weibliche Kunst

Ausgangspunkt von Doing Deculturalization sind die Schriften der italienischen
Kunsthistorikerin und -kritikerin Carla Lonzi (1931–1982), die das Verhältnis
zwischen Feminismus und italienischer weiblicher Kunst wesentlich beeinflusst
haben. Gezeigt werden mehr als 40 zeitgenössische und historische künstlerische
Positionen – Archivbestände spielen dabei eine wichtige Rolle, insbesondere das
im Museion sich befindliche Archivio di Nuova Scrittura (ANS).



„La deculturizzazione per la quale optiamo
è la nostra azione” (Der Modus, den wir für unser Handeln gewählt haben, ist
Entkulturalisierung): Das ist die Position, die Carla Lonzi 1970 in ihrem Buch
Sputiamo su Hegel (Wir spucken auf Hegel) einnimmt. Sie meint damit die
radikale Unterbrechung oder Herstellung einer „Leerstelle“ innerhalb einer
bisher ausschließlich männlich dominierten Kultur; dafür bedarf es der
Dekodierung von Leben, Arbeit und Sprache, die auf eine Bewegung des
„Sich-der-Norm-Entziehens“ hinausläuft.


redaktionell geprüft



Ausstellungs-Informationen


Durchführung

Kurator: Ilse Lafer

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