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Common Frames: People, Planet, Bikes

Veranstalter: Freie Universität Bozen
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Bozen gilt als Rad-Vorzeigestadt Italiens. Doch Verkehr, Luftverschmutzung und Sicherheit zeigen: Es bleibt noch viel zu tun.

Das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und die Fakultät für Design und Künste der unibz präsentieren „Common Frames“, eine Unconference, die untersucht, wie Fahrräder nachhaltigere, sozialere und fantasievollere öffentliche Räume inspirieren können. Mit einer Ausstellung, Kurzfilmvorführungen, praktischen Reparaturangeboten und kollektiven Zukunftswerkstätten bringt die Veranstaltung Designer:innen, Künstler:innen, Forscher:innen, Aktivist:innen, Bürger:innen und Radfahrer:innen zusammen, um mit Low-Tech- und Open-Source-Werkzeugen für ökologische Fürsorge und urbane Transformation zu experimentieren.

Obwohl Bozen zu den fahrradfreundlichsten Städten Italiens zählt, zeigt die alltägliche Realität von Verkehr, Luftverschmutzung und Verkehrssicherheit, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Eine wirklich gerechte Mobilitätswende ist dringend notwendig, und das Fahrrad bietet konkrete Lösungen für öffentliche Gesundheit, Luftqualität und soziale Verbindung. Die Veranstaltung stellt eine zentrale Frage: Welche Rolle sollten Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen bei der Förderung sanfter Mobilität spielen? Universitäten sind gut positioniert, um neue Formen des Zusammenlebens zu entwickeln und zu erproben; zugleich besteht weiterhin eine spürbare Lücke in einem starken Mobilitätsmanagement. Mit einem genauen Blick auf die unibz und ihre Partnerorganisationen untersucht die Unconference, was in den Mobilitätsangeboten für die eigenen Gemeinschaften und für die Stadt insgesamt verbessert werden kann.

„Common Frames“ beginnt mit einer siebentägigen Kunst- und Designausstellung entlang des Universitätskorridors. Die Schau versammelt fahrradbezogene Arbeiten von Studierenden, Forschenden, Designer:innen, Künstler:innen und Produzent:innen und zeigt Skulpturen und Grafikdesign, Produktkonzepte sowie Geschichten aus der Fahrradkultur. Die kulturelle Auseinandersetzung wird bei einer eigenen Eröffnungsveranstaltung vertieft: mit einer Buchpräsentation über das Leben einer prägenden Persönlichkeit der italienischen Fahrradbranche, gefolgt von einer kuratierten Auswahl an Kurzfilmen über das Radfahren.

Von der Inspiration führt die Unconference weiter ins Handeln und lädt zum Zukunftsworkshop „Bike to the Future“ ein. Die Einheit beginnt mit kurzen Keynotes, die reale Beispiele für Konzepte sanfter Mobilität vorstellen. Im partizipativen Workshop kommen Stakeholder und Bürger:innen zusammen, um Zukunftsszenarien zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Dabei geht es darum zu definieren, wie Forschungseinrichtungen eine proaktive Führungsrolle in der lokalen Fahrradmobilität übernehmen können. Abschließend sind Besucher:innen eingeladen, in einem DIY Bike Repair Workshop praktische Alltagskompetenzen zu erwerben. Die offene Werkstatt lädt alle dazu ein, ihr Fahrrad mitzubringen, grundlegende Wartungsschritte zu lernen, Werkzeuge zu teilen und Fähigkeiten zu erwerben, um das eigene Rad selbstständig zu pflegen. Mit ihrer Teilnahme an „Common Frames“ helfen die Besucher:innen, neue Netzwerke aufzubauen, praktisches Wissen zu teilen und zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte mitzugestalten.


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