Tanz

Bolzano Danza: SHOOT ME – O – SECUS - Aterballetto

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SHOOT ME Coreografia Diego Tortelli  Musica Spiritualized  Costumi Marco De Vincenzo  Luci Roman Fliegel  SHOOT ME ist eine neue Kreation, entstanden zur Musik von der englischen Rockband Spiritualized (ggrd. 1990) und einigen Aufnahmen von Gedichten zum Thema Freiheit des legendären Sängers Jim Morrison. Das Werk ist in seinem Aufbau vom Konzept des "Konzert-Balletts" inspiriert, das in einer zeitgenössischen Tonart neu interpretiert wird: Musik und Tanz finden in einer Komposition ohne Erzählung zusammen. Dank der manchmal poetischen und manchmal aggressiven Kraft der Musik entstehen neue Szenarien und Gefühle. Ein grundlegender Teil von SHOOT ME ist die Kraft einer Gruppe, die sich von individuellen Stimmen leiten lässt, und der Wunsch eines Körpers, der beobachtet und gehört werden, der sich mitteilen will. Die Arbeit ist inspiriert von Bildern von Demonstrationen oder Prides – kurz von allem, was uns in einer Gruppe vereint und uns dennoch die Möglichkeit auf Individualität gibt. Das genaue Gegenteil einer Militärparade oder einer politischen Partei, also. Wir sprechen über die Schönheit des Körpers im Dienste der Gemeinschaft als Mittel der Unterhaltung, aber auch der Reflexion und Forschung. O Coreografia Philippe Kratz Musica MarkPritchard e The Field Costumi Francesca Messori Luci Carlo Cerri  Interpreti Philippe Kratz e Ivana Mastroviti  Die Idee hinter "O" ist die Ewigkeit und die Frage, wie man sie erreichen kann als ultimatives Ziel der Menschheit. Wie zum Beispiel im Sommer 2017 in Hongkong, als zum ersten Mal zwei humanoide Roboter miteinander interagierten. Jedem ist klargeworden, dass eine Zukunft bevorsteht, in der alles menschliche Wissen durch die Vermittlung von anorganischem Material übertragen wird.  "O" kann als zwei Menschen oder zwei Roboter gesehen werden, die dieses Ereignis in einem Zustand der Transzendenz und emotionalen Verwirklichung feiern, in dem sich beide gemeinsam im unendlichen Rhythmus ihrer unaufhaltsamen Herzen bewegen. SECUS  Coreografia Ohad Naharin  Musica Chari Chari, Kid 606 + Rayon (mix: Stefan Ferry), AGF, Chronomad (Wahed), Fennesz, Kaho Naa Pyar Hai, Seefeel, The Beach Boys  Sound design & editing Ohad Fishof  Costumi Rakefet Levy  Luci Avi Yona Bueno (Bambi)  Assistenti alla coreografia Rachael Osborne, Ian Robinson  Secus von Ohad Naharin ist geprägt von „Gaga“, dem Tanzstil den Naharin selbst geschaffen und der in berühmt gemacht hat. Gebettet ist das Werk in eine ungewöhnliche musikalische Collage: Elektrobeats von AGF treffen auf verführerische indische Melodien von Kaho Naa Pyar Hai und die klangvollen Harmonien der Beach Boys: Diese eklektische Mischung dient als Kulisse für die kühne und extravagante Choreografie. Zentrum seines choreografischen Anliegens ist die Vermittlung der puren Lust an der Bewegung. Vor den Augen der Zuschauer entfaltet sich ein lustvolles Treiben aus Läufen, Soli, Gesten und Duetten; Präzise und unerwartete Fußbewegungen, gewundene Hüftverrenkungen und sich in alle Richtungen biegenden Körpern, als Ausdruck von überschäumenden Emotionen und Gefühlen - ohne jemals sentimental zu werden. Freude, Verletzlichkeit, Angst, Unschuld, Verwirrung und Wut bilden ein harmonisches und dynamisches Bild, das zwischen Zartheit und Übertreibung schwankt.


Event-Eigenschaften


Sonstiges

Bei schlechtem Wetter möglich

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