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Ausstellung der Künstler Patrick Roman Scherer (A) und Elisa Alberti (Südtirol)

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Kunstausstellung in der Galerie GefängnisLeCarceri.

Beziehungsgeflechte Zeichnungen, Malerei Patrick Roman Scherer (A) und Elisa Alberti (Südtirol) Vernissage: Donnerstag 11. April 2024, 19 Uhr Dauer der Ausstellung:12. April - 11. Mai 2024 Öffnungszeiten : Di-Sa10:30-12 Uhr, 17-19 Uhr So 10:30-12 Uhr Elisa Alberti Geboren 1992 in Kiel (D), aufgewachsen in Bruneck (I). Lebt und arbeitet in Wien. Elisa Alberti studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Gunter Damisch, Veronika Dirnhofer und Christian Schwarzwald, wo sie 2019 ihr Diplom absolvierte. „Die Bilder der Wiener Künstlerin mit deutschen und italienischen Wurzeln bestimmen einfache geometrische Formen und sanfte monochrome Flächen. Innerhalb weniger Jahre ist es Alberti gelungen, eine unverkennbare Bildsprache zu entwickeln. Das reduzierte Formenvokabular und der stimmige Farbklang, die geschwungenen Flächen und weichen Rundungen sind stringent ausgeführt und von einer konsequenten malerischen Grundhaltung geprägt. Umgesetzt sind die Arbeiten in Acryl und Lack auf Leinwand oder Holz als Bildträger, neben großen, finden sich auch seriell anmutende, kleine Formate. Immer wieder gestaltet Alberti auch raumgreifende Installationen, um experimentierfreudig wie selbstbewusst Fläche und Raum, Zwei- und- Dreidimensionalität zueinander in Dialog zu setzen.“ (Ausschnitt eines Textes zur Arbeit Albertis von Günter Oberhollenzer) Patrick Roman Scherer Geboren 1988 in Kufstein (Ö), lebt und arbeitet in Wien.borgen Patrick Roman Scherer studierte Bildende Kunst (Grafik und druckgrafische Techniken) an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Gunter Damisch und Veronika Dirnhofer, wo er 2017 sein Diplom absolvierte. Nachdem er sich jahrelang ausschließlich dem Ausloten der Bleistiftzeichnung gewidmet hat, ging er dazu über, mit Acrylfarbe eine neue Ebene zu definieren. Diese ist nun integrativer Bestandteil seiner Arbeit, die Zeichnung jedoch bleibt das vorherrschende Element. Nach wie vor stellt Scherer die Bildwürdigkeit von Objekten in den Fokus, die in unerwarteten Kontexten verhandelt werden. Neue Ordnungssysteme und Bedeutungsebenen bleiben die zentrale Fragestellung. Scherer entwickelt sein autonomes und anachronistisches Archiv weiter, das mit neuen Zuschreibungen und Narrativen überrascht. „Beziehungsgeflechte“ Alberti und Scherer lernten sich 2012 auf der Akademie der bildenden Künste in Wien kennen, wo sie beide in der Klasse für Grafik und druckgrafische Techniken studierten. Seit dem verbindet die zwei nicht nur eine Freundschaft, sondern auch ein stetiger Austausch über das künstlerische Schaffen. Albertis Medium ist die Malerei, Scherers die Zeichnung. Bei beiden kommt jedoch die Farbe als Fläche zum Einsatz. Wo sich bei Alberti die Farbfläche als abstrakte Form auf die Leinwand oder Holzkörper legt, tritt die Farbfläche bei Scherer als Erweiterung oder Hintergrund für die Zeichnung auf. Die dabei zum Einsatz kommende Farbpalette umfasst bei beiden Künstlern eine sehr reduzierte Auswahl. Ein weiteres zentrales Moment der künstlerischen Positionen ist die Repetition. Bei Alberti tritt diese im Umgang mit der Form und dem Einsatz von Farbe auf. Bei Scherers Arbeit stehen meist banale Alltagsgegenstände im Fokus, die sich durch repetitive Aneinanderreihung neue Bedeutung erschließen. Die Ausstellung „Beziehungsgeflechte“ in der Gefängnisgalerie in Kaltern ist die erste gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler. Die dort gezeigten Werke umfassen in erster Linie das Medium Malerei und Zeichnung, umgesetzt auf Leinwand, Karton oder Holz. Elisa Alberti und Patrick Roman Scherer stellen in der Ausstellung ihre Werke in einem Dialog zueinander, bei dem Format, Farbe und Form einen Bogen zwischen den Arbeiten spannt.