Ausstellungen

Anna Rottensteiner trifft Miriam Unterthiner Zwei Autorinnen im Dialog

Merken
Teilen
Anna Rottensteiner trifft Miriam Unterthiner

Zwei Autorinnen im Dialog über ihr Schreiben



Miriam Unterthiner und Anna Rottensteiner spüren in ihren jüngsten Werken der Geschichte nach: Sie erzählen von verdrängter Schuld und kollektivem Schweigen, von Frauengeschichten, die von Fremdbestimmtheit geprägt waren. In „Blutbrot“ schweigt das Dorf über seine Rolle bei der Fluchthilfe für NS-Verbrecher, während die Landschaft selbst zu sprechen beginnt.



In „Mutterbande“ hallen die Stimmen von Frauen durch Generationen, deren Leben von Entwurzelung und dem Wunsch nach Zugehörigkeit geprägt ist. Beide Werke verweben Erinnerung und Raum, Körper und Geschichte, und machen sichtbar, was unter der Oberfläche weiterwirkt. Sie erzählen von einem Dazwischen – zwischen Orten, Zeiten, Identitäten – und davon, wie Literatur diesem Schwebezustand eine Form geben kann.



Miriam Unterthiner. Blutbrot

(Theatertext, edition laurin, 2025)



Anna Rottensteiner. Mutterbande

(Roman, edition laurin, 2025)



3.2.2026, 18 Uhr

Oberes Foyer, Waltherhaus Bozen

Eintritt frei



Eine gemeinsame Veranstaltung des Südtiroler Künstlerbundes und der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann





Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.