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1+1=3 // Intermezzo I (inthebubble)

Veranstalter: Museion - Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
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Zweiter Termin für Gap (Glurns Art Point) im Atelierhaus des Museion

Für Intermezzo 1 sind alle am Ausstellungsprojekt "1+1=3" beteiligten Künstlerinnen und Künstler (Alessandro Cacciotti, Federica Bruni, Fernando Garcia Mendez, Frances Drayson, Antonio Villa, Jacob Wolff, Franziska Schink, Maria Mathieu, Pascal Lampert, Pierangelo Giacomuzzi, Bianca Mann, Zoya Sardashti, Janina Lange, Michael Dlugosch, Mara Lea Hohn, Celeste Rojas Mugica) eingeladen, Denkanstöße zum Thema [inthebubble] zu geben, um über die sogenannten "sozialen Blasen" nachzudenken. Eine "soziale Blase" ist eine soziale Gruppe aus Individuen, die Interessen und Erfahrungen miteinander teilen. Gruppen, wie "die Kunstmenschen aus Bozen" oder "die Rollschuhläufer im Norden von Rom", leben mit dichten sozialen Beziehungen zueinander. Intermezzo 1 erforscht, wie diese Blasen zusammenwirken und in der Gesellschaft interagieren.
Jede Gesellschaft kann als ein Konglomerat aus einer großen Anzahl von Blasen gesehen werden, die Einzelpersonen und Gruppen sind, die manchmal strikt getrennt sind, manchmal aber auch miteinander in Verbindung stehen. Viele verschiedene Blasen machen die Gesellschaft sehr vielfältig. Wenn die sozialen Gruppen nicht miteinander interagieren, wird die Gesellschaft stark fragmentiert.
Bevor um die H 19:30 die Ausstellung eröffnet wird, findet vorher um H 17:00 ein informaler Austausch von KünstlerInnen und Gästen zum Thema statt - Interessierte sind willkommen.
Kurator Davide Bevilacqua: "Wir wollen von unserer eigenen Position ausgehen und denken, dass wir in unserer "Kunstblase" leben, um darüber zu diskutieren, wie wir die Menschen außerhalb unserer Blase erreichen können."
1+1=3 oder Die (De-)Konstruktion eines Raumes in drei Akten ist ein transdisziplinäres Projekt, welches sich mit zwischenmenschlichem Zusammenleben, der Zusammensetzung und der Entstehung von sozialem bzw. individuellem Raum beschäftigt. Durch die Augen von 20 Künstlerinnen und Künstlern, welche alle einen Residenzaufenthalt im GAP Atelierhaus in Glurns verbracht haben, hinterfragt 1+1=3 in drei Ausstellungsakten die Konstruktion und Dekonstruktion der Räume, die wir bewohnen.
GAP Glurns Art Point wurde 2012 als erstes Atelierhaus Südtirols gegründet und bietet lokalen und internationalen KünstlerInnen und KuratorInnen einen temporären Arbeits- und Projektraum. Im Atelierhaus des Museion kuratiert GAP, aufbauend auf die Kollaborationen mit KünstlerInnen und KuratorInnen sowie bestehende Ressourcen, ein partizipatives Projektexperiment mit multipler Echtzeitübertragung sowie eine Gruppenausstellung.


redaktionell geprüft



Ausstellungs-Informationen

Durchführung

Kurator: Elisa Barison, Davide Bevilacqua

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